1 Relativer Solipsismus 2 Wirklichkeit und Illusion 3 Programm der Natur 4 Mensch und Individuum 5 Kosmische Lebenserhaltung 6 Theismus und Atheismus 7 Geistiger Pfad Über mich
II. Physische und Meta-Physische Konsequenzen A. Physische Konsequenzen Erste Konsequenz: Vorstellungs-Welt. Die Außen-Welt mit Raum und Zeit besitzt keine objektive Existenz. Ihre Existenz liegt im  Subjekt begründet. Die  externe Welt ist daher eine Vorstellungs-Welt. Sie gleicht in dieser Hinsicht  einem Traum. Das Subjekt ist als Individuum nicht passiver Beobachter, sondern aktiver Schöpfer  seiner Welt. Auch Raum und Zeit sind als Wahrnehmungs-Inhalte subjektive Konstrukte, weshalb  sich ein Subjekt immer in seinem subjektiven Eigen-Raum zu seiner subjektiven Eigen-Zeit befinden  muss. Das Subjekt lebt in seiner eigenen Raum/Zeit/Materie/Energie-Blase, die es in jedem  Augenblick in seiner Vorstellung erschafft.   Die Außen-Welt eines Subjekts ist einem Traum gleich. Sie ist eine subjektive Vorstellungs-Blase.  Zweite Konsequenz: Materialisation – Dematerialisation.  Wenn materielle Objekte nicht vorgestellt sind, müssen sie dematerialisiert sein, denn sie  existieren nur in der Vorstellung. Sie kommen erst durch ihr Wahrgenommensein ins materielle  Dasein. Die Welt unterliegt einem ständigen Materialisations- und Dematerialisationsprozess.  Diesen Prozess kann das Subjekt aber naturgemäß nicht erkennen, denn es kann niemals hinter  seinen Wahrnehmungs-Horizont blicken. Die Außen-Welt eines Subjekts reicht nur bis zum Horizont  seiner sinnlichen Vorstellung. Er ist die Grenze der Welt. Es gibt kein “Hinter-dieser-Grenze”. Die  Außen-Welt eines Subjekts ist in Wahrheit um vieles kleiner, als es den Anschein hat.  Die Außen-Welt reicht nur bis zum Wahrnehmungs-Horizont des Subjekts. Unwahrgenommene Objekte besitzen keine externe Existenz. Dritte  Konsequenz: Kulissen. Ein Subjekt nimmt sinnlich immer nur Oberflächen wahr, die seinen Wahrnehmungs-Horizont  darstellen. Es gibt kein Dahinter. Da unter den Oberflächen kein Raum existiert, kann die materielle  Außen-Welt nur eine Oberfläche sein, ein Relief. Wenn das Subjekt ein Haus wahrnimmt, dann  nimmt es eine Fassade wahr, hinter der kein Raum existiert. Wenn das Subjekt das Haus betritt, stellt  es sich den Innenraum vor, aber es werden wieder nur Oberflächen wahrgenommen, hinter welchen  kein Raum existiert. Die Außen-Welt ist stets eine oberflächliche Kulisse, die das Subjekt wie einen  Traum durchwandelt. Es ist ein geistiges Schauspiel auf der inneren Bühne, eben eine Vorstellung.   Ein Subjekt lebt in einer Welt aus Oberflächen. Seine Außen-Welt ist eine Fassade. Vierte Konsequenz: Parallele Universen. Es kann nicht die eine Außen-Welt existieren, in der mehrere Subjekte gemeinsam leben  könnten. Nur eine objektive Außen-Welt wäre eine Außen-Welt für alle Subjekte. Es wäre eine  objektive Plattform, die sich alle Subjekte teilen könnten, denn sie würde von den Perspektiven der  Subjekte unabhängig existieren. Da diese objektive Außen-Welt aber nicht existieren kann, muss es so  viele subjektive Außen-Welten geben, wie es Subjekte und deren Perspektiven gibt. Subjekte leben  nicht in einem Uni-versum, sondern in einem Multi-versum. Der materielle Lebensraum vieler  Subjekte muss aus einer Vielzahl paralleler Raum/Zeit-Blasen bestehen.  Es existieren so viele parallele Universen, wie es Subjekte gibt. Fünfte Konsequenz: Materielle Isolation. Ein Subjekt ist immer alleine in seiner Vorstellungs-Welt. Es kann die Welt eines anderen  Subjekts niemals wahrnehmen, weil es nicht dessen individuelle Perspektive einnehmen kann, aus  der heraus sich das andere Subjekt seine Welt vorstellt. Ein Subjekt kann nur aus seiner Perspektive  wahrnehmen, weshalb ihm immer nur seine Welt erscheint und damit zugänglich ist. Niemand  anderer als das Subjekt selbst hat unmittelbaren Zugang zu seiner Welt. Wenn mehrere Subjekte eine  Übereinkunft in ihren Wahrnehmungen erzielen, können die wahrgenommen Objekte nur in  getrennten, aber parallel synchronisierten Blasen existieren. [1]  Ein Subjekt kann daher in seiner Außen-Welt nur unbewusste Gestalten treffen. Das Subjekt  nimmt extern menschliche Körper wahr, die wie alle materiellen Objekte genauso Objekte seiner  Vorstellung sind. Sie haben keine objektive Existenz. Ein Subjekt kann niemals jenen Körper  wahrnehmen, den sich ein anderes Subjekt als den eigenen Körper vorstellt, da es in die Welt der  Vorstellungen des anderen Subjekts nicht eindringen kann. In seiner Außen-Welt befinden sich  nur  Masken, Hüllen, Schatten, Schemen. Wenn das Subjekt dahinter blicken könnte, würde es dort nichts  finden. Eine Raum/Zeit-Blase kann nur ein Subjekt beinhalten.  Ein Subjekt befindet sich immer alleine in seiner Subjektivitäts-Blase. Es kann in der materiellen Welt einem anderen Subjekt niemals unmittelbar begegnen. Sechste Konsequenz: Immaterielle Vorgeschichte.        Die Geschichte vom Ur-Knall bis zur Präsenz von Subjekten kann materiell niemals stattgefunden  haben, denn es gab keine welt-immanenten Subjekte, die diesen Prozess in der Vorstellung hätten  laufen lassen können. Eine materielle Welt kann erst gemeinsam mit Subjekten manifest geworden  sein. Die Geschichte davor kann niemals als materieller Prozess abgelaufen sein, sondern muss  vielmehr Teil eines immateriellen, universellen Konzepts aus Information sein, das sich horizontal-  logisch aus einem Ur-Punkt, einem Konstruktions- bzw. Fluchtpunkt, am Anfang ableitet. Es kann  erst ab einem gewissen Punkt in eine materielle Vorstellungs-Welt übersetzt worden sein. [2]  Die wissenschaftliche Evolution vor den Subjekten hat niemals materiell stattgefunden. Es ist eine logische, aber rein informationelle Geschichte. B. Meta-Physische Konsequenzen Siebente Konsequenz: Wirklichkeit. a.) Da die Außen-Welt eine Vorstellungs-Welt ist, muss es eine Wirklichkeit geben, denn: Objekte  der Außen-Welt können kein Subjekt hervorgebracht haben, da diese externen Objekte erst in der  Vorstellung eines Subjekts erscheinen. Ohne Subjekt im Universum, keine Zeit im Universum. Von  woher taucht ein Subjekt dann aber auf? Aus dem Absoluten kann es nicht auftauchen, denn von  Nichts kommt nichts. Das Inaktive kann nichts aus sich hervorbringen. Der Ursprung des Subjekts  kann somit nur in einem höheren Universum liegen. Diese Wirklichkeit kann aber keine externe,  materielle Vorstellungs-Welt sein, sondern eine immaterielle Welt aus Geist und Information. [3]  b.) Unwahrgenommene Objekte sind dematerialisiert. Da diese Objekte aber jederzeit wieder  materialisiert werden können, müssen von ihnen immaterielle Informations-Objekte übrig bleiben.   Da extern ohne Wahrnehmung aber kein Raum zurückbleibt, können sich diese immateriellen  Objekte in keiner der 3 externen Dimensionen befinden. Diese Objekte bilden das informationelle  Fundament der Vorstellungs-Welt. Sie sind Objekte in der sub-sistierenden Wirklichkeit, aus der die  Vorstellungs-Welt heraussteht, aus der sie also ex-sistiert. In diesem Punkt liegen die wahren  Ursachen, die sich in der Vorstellungs-Welt auswirken. Vorstellung bedingt immer Wirklichkeit. [4]  Jenseits der Vorstellungs-Welten muss eine Wirklichkeit subsistieren, die der wahre Ur-Sprung aller materiellen Prozesse ist. Achte Konsequenz: Meta-physische Lebensformen. Da es eine Wirklichkeit geben muss, muss es trans-materielle Lebensformen geben. In der  Wirklichkeit müssen sich Subjekte befinden, die diese Wirklichkeit aufrechterhalten. Denn: Subjekt  und Objekt sind untrennbar. Sie sind einander ergänzende, duale Pole eines Ganzen. Das Objekt  existiert nicht ohne Subjekt, denn es ist ein Wahrnehmungsinhalt. Das Subjekt subsistiert nicht ohne  Objekt, denn das Ich kann sich nur über seine Parameter abgrenzen und konstituieren.  Wahrnehmung benötigt Inhalt, Inhalt benötigt Wahrnehmung. Subjekt und Objekt gehen daher  immer Hand in Hand. Sie sind aneinander gebunden.  Immaterielle Objekte der Wirklichkeit können ohne ein sie (geistig) wahrnehmendes Subjekt  genauso wenig subsistieren, wie materielle Objekte der Vorstellungs-Welt ohne ein sie (sinnlich)  wahrnehmendes Subjekt existieren können. Diese Subjekt-Objekt-Einheit ist ein Grundgesetz des  Kosmos. Damit die Wirklichkeit aufrechterhalten bleiben kann, müssen sich somit wahrnehmende  Subjekte in dieser Wirklichkeit befinden, die sich dieser Wirklichkeit bewusst sind. Wirklichkeit ist  abhängig vom Wahrgenommensein ihrer Subjekte, sowie Subjekte ihrerseits wieder abhängig von der  Definition durch die Parameter ihrer Wirklichkeit sind.  Subjekte in der Wirklichkeit halten ihre Wirklichkeit aufrecht, die Wirklichkeit hält ihre Subjekte aufrecht. Neunte Konsequenz: Kosmische Lebenserhaltung. Ein Subjekt ist von seinem relativen Informations-Objekt abhängig. Es besitzt somit kein  absolutes, sondern nur ein relatives Dasein. Relatives ist vergänglich. Ein Anfang erzwingt ein Ende.  Kein Subjekt kann ewiges Dasein besitzen. Seine Lebensspanne ist begrenzt. Ewigkeit kann kein  Attribut eines prozess-gebundenen Subjekts sein, sondern nur des Absoluten und des Kosmos in  seiner Gesamtheit. Wenn aber alle Subjekte des Kosmos vergehen würden, würden mit ihnen auch  alle Objekte und mit ihnen der Kosmos verschwinden. Ewige Leere, Absolutes, kein Leben, keine  Prozesse. Nichts. Es wäre das absolute Ende von allem, ein Dauerkoma ohne Veränderung.   Es ist somit eine kosmische Notwendigkeit, dass Subjekte und Prozesse im Kosmos erhalten  bleiben. Da Individuen eine limitierte Lebenszeit besitzen, müssen sie durch neue Individuen ersetzt  werden. Kurz: Es müssen Kinder gezeugt werden. Eine Vorstellungs-Welt, Materie, Mater, Matrix, ist  ein Mutterschoß. In ihm reift geistig ein Individuum heran, dessen Bestimmung die Geburt in die  Wirklichkeit ist. Ein Subjekt kommt als Funken aus der Wirklichkeit und kehrt als bewusstes  Individuum in diese Wirklichkeit zurück. Es ist ein Kreislauf zwischen Vorstellungs-Welten und  Wirklichkeit. Diese vertikalen, kosmischen Pole halten einander in einer Symbiose aufrecht.  Der Sinn der Prozesse in den Vorstellungs-Welten liegt im Erhalt des Lebens in der Wirklichkeit. Zehnte Konsequenz: Geistiger Pfad. Aus dem Gesagten ergibt sich das Ziel des Individuums. Seine Aufgabe in der Vorstellungs-Welt  ist das Beschreiten des Geistigen Pfades: Herausfinden der Wahrheit über sich selbst und seine Welt  und das Erwachen in die Wirklichkeit. Geistige Evolution ist Ent-wicklung, Herauswicklung des  immateriellen Individuums aus seiner materiellen Vorstellungs-Hülle. Das bedeutet wahre Evolution.  Das unwissende Individuum gelangt in seinem Prozess zum Wissen. Es wird sich seiner wahren  Natur bewusst, streift die materielle Hülle ab, wenn sie ihren Zweck als Selbst-Reflexions-Medium  erfüllt hat, und erwacht in die Wirklichkeit. Hier beginnt ein neues Kapitel des Lebens.  Das Ziel des Individuums in der Materie besteht in Selbst-Erkenntnis und Geistiger Geburt in die Wirklichkeit. Diese 10 Konsequenzen ergeben sich logisch aus der Untrennbarkeit von Subjekt und Objekt! [1] Die Synchronisation kann nur über eine kollektive Ebene in der Wirklichkeit stattfinden. Sie  fungiert in diesem Fall gleichsam als „Server“, als kollektiver Informations-Pool, auf den alle Subjekte  Zugriff besitzen, und der die Vorstellungs-Welten aller Subjekte speist. Dieser Punkt wird in der  Schrift „Relativer Solipsismus“ näher beleuchtet.  [2] Diese Konsequenz wird ausführlich in der Schrift „Programm der Natur“ erläutert.  [3] Wenn als Wirklichkeit eine Vorstellungs-Welt postuliert wird, dann bräuchte diese Welt aus  denselben Gründen wieder eine Wirklichkeit hinter sich. Sie wäre somit nicht die Wirklichkeit.  Wirklichkeit kann keine Vorstellungs-Welt sein. Sie ist eine Welt der Information, der Prinzipien, der  Ideen. Siehe die Schriften „Wirklichkeit und Illusion“ und „Programm der Natur“.  [4] Diese immateriellen Objekte sind grundlegende Informationskomplexe. Sie entsprechen den  Ideen Platos. Im Prinzip hatte Plato mit seinem Höhlengleichnis Recht. Es ist ein einfacher, aber  treffender Vergleich. Die Höhle ist die Traum-Blase des Subjekts, die Schatten sind die materiellen  Traum-Objekte. Sie sind subjektive Projektionen von Informations-Objekten der Wirklichkeit.  
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