1 Relativer Solipsismus 2 Wirklichkeit und Illusion 3 Programm der Natur 4 Mensch und Individuum 5 Kosmische Lebenserhaltung 6 Theismus und Atheismus 7 Geistiger Pfad Über mich zur I.  Haupt-Schrift zur II. Haupt-Schrift
II.6 Theismus und Atheismus Zwei Prämissen – zwei Weltbilder.  Es gibt eine Vielzahl von Erklärungs-Modellen der Welt. Diese Weltbilder unterscheiden sich  durch kulturelle Umfelder, emotionale Präferenzen und intellektuelle Niveaus. Auch innerhalb der  Konzepte gibt es wieder Strömungen, die verschiedene Aspekte unterschiedlich bewerten und darum  zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Wenn aber alle möglichen Welt-Konzepte auf ihre Essenz  reduziert werden, dann bleiben nur 2 Weltbilder übrig: Atheismus und Theismus. Jedes Konzept der  Erklärung muss unter eines dieser beiden Weltbilder subsumierbar sein, denn es gibt an der Basis  aller Modelle nur 2 Prämissen, aus welchen sie abgeleitet werden können:  1. Das Objekt existiert unabhängig vom Subjekt - Atheismus   2. Das Objekt existiert abhängig vom Subjekt – Theismus [1]  Diese Prämissen stellen unvereinbare Gegensätze dar. Ein Kompromiss würde zu einem  quadratischen Kreis und damit einem absurden Weltbild führen. Das Objekt kann vom Subjekt nur  abhängig oder unabhängig sein. Die abhängige Unabhängigkeit und die unabhängige Abhängigkeit  sind absolute Paradoxa. Entweder-Oder. Aus diesen gegensätzlichen Prämissen ergeben sich  notgedrungen gegensätzliche Schlüsse, Perspektiven, Ausrichtungen, Ziele. Die Lebens-Einstellung  ergibt sich aus dem Weltbild, das Weltbild ergibt sich aus seiner Prämisse. Die Prämisse bestimmt  somit über die Lebens-Einstellung des Individuums.   Atheismus und Theismus sind nur an ihre Prämisse überprüfbar. Ein Weltbild ergibt sich logisch  seiner Prämisse. Es ist eine Konklusion, die wie jeder Schluss aus ihren Prämissen folgt. Wer  Atheismus und Theismus nicht zu ihrem geistigen Ur-Sprung zurückverfolgt, kennt nur die Schlüsse  innerhalb des Weltbildes, nicht aber die Prämissen. Ohne Kenntnis der Prämissen kann er aber den  Wahrheitsgehalt der Schlüsse gar nicht beurteilen. Er kann ihn glauben oder auch nicht glauben. Die  Schlüsse innerhalb eines Konzepts mögen in logischer Beziehung stehen, denn sie entstammen  derselben Prämisse. Wenn die Prämisse aber inhaltlich unwahr sind, dann sind es auch die Schlüsse.  Es gibt zwei gegensätzliche Ur-Prämissen, aus welchen zwei unversöhnliche Weltbilder abgeleitet werden können: Atheismus und Theismus. (1) Die erste mögliche, fundamentale Prämisse: Das Objekt existiert unabhängig vom Subjekt.  Fazit: Es existiert eine objektive, materielle Außen-Welt, die auch vorhanden ist, wenn sie vom  Subjekt nicht wahrgenommen ist. Wie ist diese Welt entstanden? Die Objekte müssen in der Zeit  zurückverfolgen werden, denn sie bauen aufeinander auf. Auf diese Weise kommt man am Anfang zu  Ur-Knall, dann Evolutions-Geschichte und schließlich zum Menschen inmitten der heutigen Welt.  Aus dieser Prämisse resultiert also das horizontale Weltbild der Wissenschaft, das Schulwissen. Es  beruht auf empirischen Daten, die analysiert und interpretiert wurden.  Da das materielle Objekt bereits vor dem Subjekt existiert, muss das materielle Objekt das  Subjekt hervorbringen. Bewusstsein entsteht durch materielle Prozesse. Materie/Energie muss somit  das Maß aller Dinge sein. Ihr ist nichts übergeordnet. Sie ist kausal für Bewusstsein und sie ist  alleiniges Speichermedium von Information. Sie ist die objektiv existente, allgemeingültige Plattform,  die das Leben aus sich hervorbringt. Dies führt zwangsläufig zu einem materialistischen Weltbild, das  alles mit horizontalen Kausalitäten erklärt. Eine höhere Wirklichkeit kann in diesem Weltbild keinen  Platz finden, denn Wirklichkeit ist ein vertikales Phänomen. [2]  Die Prämisse der Unabhängigkeit des Objekts inkludiert auch den Schluss, dass Welt und  Subjekt aus Materie/Energie heraus erklärbar sind, denn Materie/Energie ist das objektive Element.  In ihr liegen alle Ursachen. Wenn mit materiellen Prozessen alles erklärbar ist, dann muss diese  Erklärung die richtige Erklärung sein. Ein zusätzlicher Faktor, eine höhere Wirklichkeit, wäre nur ein  Störfaktor. Sie ist logisch unnötig. Sie kann ohne logische Notwendigkeit keinerlei Einfluss auf  Materie besitzen. Da es im kausalen Kosmos aber nichts Unnötiges und Einflussloses geben kann,  kann es keine höhere Wirklichkeit geben. Sie ist in diesem Weltbild obsolet. [3]  Die Prämisse der Subjekt-Unabhängigkeit des Objekts führt zur Exklusion einer höheren Wirklichkeit. a.) Die materielle Ebene ist die Wirklichkeit. Sie ist die einzige Wirklichkeit. Es gibt keine höhere  Ebene. Materie ist die Grundlage aller Prozesse.  b.) Es gibt kein Individuum ohne materiellen Körper. Rein immaterielle Individuen kann es nicht  geben, denn: ohne höhere Wirklichkeit – wo sollten sie sein?  c.) Der Zusammenbruch des materiellen Körpers ist der Tod des Individuums. Es gibt keine  Geburt aus der Materie heraus, denn ohne höhere Wirklichkeit – wohin sollte das Individuum  geboren werden?  Diese 3 Schlussfolgerungen resultieren logisch aus der Subjekt-Unabhängigkeit des Objekts. Wer  sie akzeptiert, der ist Atheist. Er kann nicht nur einen oder zwei der Postulate übernehmen. Entweder  er nimmt alle an oder lehnt alle ab, denn sie gehen Hand in Hand. Der Atheismus ist in sich schlüssig,  wenn man seine Prämisse akzeptiert. Theismus ist hier kein spirituelles, sondern ein soziales und  psychologisches Phänomen. Es ist ein Placebo. Die Wahrheit des Atheisten ist: Der Mensch wird  geboren und er stirbt. Dazwischen muss er trotz des Leids das Beste aus seinem Leben machen. Es  gibt keinen Ausweg für den Menschen. Der Atheist ist Pragmatiker. [4]  Die Prämisse der Subjekt-Unabhängigkeit des Objekts führt in den Atheismus. (2) Die zweite mögliche, fundamentale Prämisse: Das Objekt existiert abhängig vom Subjekt.  Subjekt und Objekt sind eine Einheit. Sie bilden ein untrennbares Ganzes. Fazit: Es explodiert eine  Bombe in den atheistischen Glaubenssätzen, die das materialistische Weltbild in seinen Grundfesten  erschüttert, denn: Es wird dem Atheismus seine Prämisse entzogen und durch die gegenteilige  Prämisse ersetzt. Aus dieser Prämisse ergeben sich ebenfalls 3 logische Schlussfolgerungen, die den  Schlüssen des Atheismus absolut widersprechen. Sie zeigen das Dasein des Individuums und seiner  Welt aus der gegensätzlichen Perspektive:  a.) Die materielle Welt ist nicht die Wirklichkeit. Wirklichkeit ist eine höhere Daseins-Ebene.  Materie ist nicht die Grundlage aller Prozesse.  b.) Ein Individuum muss nicht an einen materiellen Körper gebunden sein. Es gibt rein  immaterielle, informell übergeordnete Individuen in der Wirklichkeit.  c.) Der Zusammenbruch des materiellen Körpers muss nicht der Tod des Individuums sein. Es  gibt einen Geistigen Weg des Individuums aus der Materie in die Wirklichkeit.   Wer diese 3 Schlüsse zum Fundament seines Weltbildes macht, ist Theist. Diese theistischen  Konsequenzen sind ebenfalls logisch, wenn man die Prämisse akzeptiert. Es ist evident, dass ein  konträres Weltbild auch zu einer konträren Lebens-Einstellung führt. Der Theist sieht seine Welt aus  der diametralen, geistigen Perspektive zum Atheisten. Der Sinn des Lebens liegt im Geistigen Weg  des Individuums, der in einer Geistigen Geburt gipfelt und auf eine höhere Daseinsebene führt.  Materie ist nur eine Hülle, die das Individuum in der Wirklichkeit ablegt. Theismus zeigt also einen  Ausweg für das Individuum aus seinen materiellen Limitierungen.  [5]  Die Prämisse der Subjekt-Abhängigkeit des Objekts führt in den Theismus. Entscheidung des Lebens. Theismus und Atheismus können sich in ihren höheren Formen zwar auf Loslassen und Frieden  einigen, aber danach gehen die Ansichten auseinander. Diese Weltbilder sind unvereinbar. Und das  Individuum steht dazwischen und muss eine Entscheidung treffen, denn: beide Seiten können nicht  Recht haben. Aber wofür soll es sich entscheiden? Die Wichtigkeit dieser Entscheidung kann gar nicht  überschätzt werden, denn das Weltbild bestimmt über die Einstellung zum Leben und aus dieser  Einstellung heraus werden Ziel und Lebens-Weg gewählt. Das Weltbild bestimmt somit den Weg. Es  besitzt fundamentale Macht.  Ein Weltbild will mit Bedacht gewählt sein.  Nach welchen Kriterien sollte diese Entscheidung aber getroffen werden? Sowohl Atheismus also  auch Theismus sind für das Individuum zunächst Glaubenssysteme. Es hat weder für die eine noch für  die andere Seite Beweise. Sicherlich ist Theismus das erfreulichere Weltbild. Aber von persönlichen  Präferenzen oder beglückenden Erfahrungen Wahrheit abhängig zu machen, führt nur zu relativer,  subjektiver "Wahrheit", einer hoffnungsvollen Überzeugung. Ernsthaftigkeit in der Wahrheitssuche  verlangt aber eine nüchterne Überprüfung beider Modelle ohne persönliche Präferenzen. Welche  Welt-Erklärung ist widerspruchsfrei?  Welches Bild ist in sich rund?  Das Individuum sollte sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden geben. Es sollte die  Antworten selbst suchen. Diese Suche ist Teil des Geistigen Weges. Es geht nicht darum, ein  Glaubenssystem durch ein anderes auszutauschen. Es geht um Wissen und Wachheit. Das Individuum  muss mit einer kritischen, zweifelnden Einstellung sowohl an Atheismus als auch an Theismus  herangehen. Beides muss logisch überprüft werden. Diese Überprüfung kann nur an den Prämissen  erfolgen. Jede andere Prüfung führt nur zu unbewiesenen Postulaten und Spekulationen. Das  Individuum muss zur Wurzel seines Weltverständnisses vordringen.  Wer ernsthaft nach Wahrheit sucht, darf kein Weltbild ungeprüft übernehmen. Das Individuum hat letztlich nur die Wahl: Atheismus oder Theismus. Es gibt keine dritte  Alternative. Atheismus und Theismus sind die einzigen beiden Erklärungs-Modelle der Welt. Und es  kann auch keinen Kompromiss geben, denn diese Erklärungs-Modelle sind schon an der Wurzel nicht  kompatibel. Jeder Kompromiss muss ein fauler Kompromiss sein, der ein widersprüchliches Weltbild  zur Folge hat. Das Individuum wird in seinem Prozess jedenfalls vor die Entscheidung seines  Weltbildes gestellt. Es muss hier wirklich (bewusst oder unbewusst) seinen Weg wählen. Keine  Entscheidung ist praktisch die Entscheidung für Atheismus, denn:  Agnostizismus ist ein theoretischer Schein-Kompromiss. Es gibt zwar graduelle Spielarten, die an  der Wurzel aber alle gleich sind: Der Agnostiker hält ein theistisches Weltbild für möglicherweise  wahr, aber ein atheistisches Weltbild könnte ebenso wahr sein. Der Agnostiker weiß es nicht und hat  sich mit seinem Unwissen arrangiert. Meist ist er der Überzeugung, dass Antworten auf die großen  Fragen des Lebens gar nicht gefunden werden können. Aber was hat diese Einstellung für  Konsequenzen in der Praxis? Ein Agnostiker wird den Geistigen Weg in die Wirklichkeit genauso  wenig wie ein Atheist gehen. Fazit: Die Praxis macht den Agnostiker zum Atheisten. [6]  Es gibt nur zwei Alternativen: Atheismus oder Theismus. Unter einer der beiden Lebens-Prämissen wird das Individuum jedenfalls leben. Atheismus geht von einer Prämisse unwahren Inhalts aus. Die Wahl muss auf ein theistisches Weltbild fallen. [1] Theismus und Religion können synonym verwendet werden. Religion (von lat re-ligere) bedeutet  Rück-Anbindung. Die Silbe „Re“ führt zur Rück-Bezüglichkeit. Es ist der Weg zurück zu sich selbst,  das Erlangen der Rück-Verbindung. Philosophie wird in der Meta-Physik zu Religion. Der Begriff  Religion ist allerdings von religiösen Organisationen, Dogmen, Missionierungen, Widersprüchen und  einer Herde unreflektiert mitlaufender "Schafe" dermaßen belastet, dass dem weniger "abgegriffenen"  Begriff Theismus in dieser Schrift der Vorzug gegeben wird.   [2] Die Schlüsse der Wissenschaft sind durchaus logisch. Wenn der materielle Körper bereits vor dem  Subjekt existiert, dann bringen die physiologischen Prozesse des Gehirns das Subjekt hervor. Wie  sonst sollte Bewusstsein in den Körper gelangen? Wie sollte sich Geist mit prä-existenter Materie  verbinden? Was würde den Geist im Körper halten, wenn er nicht durch diesen Körper entstünde?  Die Geist/Körper-Verbindung könnte nur bestehen, wenn der Körper nicht als prä-existent, sondern  als Vorstellung gesehen wird. Aber dies folgt gerade aus der gegenteiligen Prämisse.  [3] Die Prämisse der Abhängigkeit des Objekts erzwingt unmittelbar eine höhere Wirklichkeit, denn:  Woher kommt das Subjekt? Die Prämisse der Unabhängigkeit des Objekts ist der absolute Gegensatz.  Aus widersprüchlichen Prämissen kann nicht derselbe essentielle Schluss abgeleitet werden, denn  gegensätzliche Ursachen müssen auch gegensätzliche Wirkungen besitzen, sonst wären die Ursachen  identisch. Folglich muss sich aus der gegensätzlichen Prämisse auch der gegenteilige logische Schluss  ergeben, nämlich: Es gibt keine  höhere Wirklichkeit!  [4] Die höchste Form des Atheismus ist der Ur-Buddhismus. Er ist die pragmatische Antwort auf die  Ausweglosigkeit des menschlichen Daseins. Seine Postulate: 1. Leben ist Leiden. 2. Ursache des  Leidens sind die Anhaftungen an die Welt. 3.  Ergo: Anhaftungen müssen erlöschen, um dem Leid zu  entkommen. 4. Acht Regeln, wie dies zu bewerkstelligen ist. Das ist Kern-Buddhismus. Immaterielle  Individuen oder Geburt in eine höhere Wirklichkeit sind kein Thema. Im Buddhismus geht es nicht  um ein Ziel in der Zukunft. Der leidfreie Lebensweg ist das Ziel. Hier und Jetzt.   [5] Theismus ist eine Überkategorie aller Erklärungs-Systeme, die nicht dem Atheismus zugehörig  sind. Ob Mono-Theismus oder Poly-Theismus (Pantheismus ist nur verschleierter Atheismus), an  ihrer Basis sind diese Modelle gleich: Die materielle Ebene ist nur Teil eines größeren Kosmos. Es gibt  eine übergeordnete Daseins-Ebene und eine Beziehung zwischen den Ebenen. Obgleich sich der Autor  grundsätzlich von jedem -Ismus dieser Welt distanziert, müssen doch die in diesen Schriften  dargelegten Schlüsse im Kern dem Theismus zugeordnet werden.  Theismus (griech. Theos: Gott) ist ein Sammelbegriff für alle Systeme mit Gott als Chiffre für eine  dem Menschen übergeordnete, individuelle Art des Daseins. Ob es aber nur ein einziges göttliches  Individuum gibt oder viele Individuen, ob sich hinter den vielen letztlich eines befindet, welcher  Bezug zur materiellen Welt besteht und wie Göttlichkeit definiert wird, das spaltet den Theismus in  seine Zweige. Der entscheidende Punkt aber ist: Es gibt im Theismus über der materiellen Ebene eine  höhere Wirklichkeit, und es gibt einen Weg zwischen diesen Ebenen.  Die Konstrukte von Kirchen/Sekten sind paradoxe Kompromisse der gegensätzlichen Ur-Prämissen.  Sie bauen auf der atheistischen Prämisse der Subjekt-Unabhängigkeit des Objekts ein theistisches  Weltbild auf, das aber gerade der gegenteiligen Prämisse entspringen würde. Das Ergebnis:  Widersprüche. Diese Religionen sind nicht schlüssig. Sie kennen/verstehen ihre eigene Ur-Prämisse  nicht. Es ist Theismus aus der menschlichen Perspektive des materiellen Egos. Dem Atheisten muss  beigepflichtet werden: Diese Art von Theismus ist ein Placebo, Opium für das Volk.   Dennoch gibt es in den Kirchen/Sekten-Religionen auch einen wahren Kern. Sie besitzen die  essentiellen Elemente, die sich aus der Subjekt/Objekt-Untrennbarkeit ergeben: Es gibt eine höhere  Wirklichkeit und es gibt einen Weg in diese Wirklichkeit. Dieser vertikale Weg wird aber horizontal  nachvollzogen. Er wird materiell externalisiert. Daraus ergeben sich Mythen, Symbole, Riten,  Praktiken. Es sind materielle Gleichnisse von geistigen Inhalten, die geistig verstanden und innerlich  vollzogen werden müssen. Wörtlich verstanden, entsteht ein absurdes Weltbild.   [6] Gleichnis: Man kann ein Buch nur lesen oder nicht lesen. Es gibt keine dritte Möglichkeit. Der  Theist liest das Buch, der Atheist liest es nicht. Beide beziehen klar Stellung und tragen die  Konsequenzen. Der Agnostiker aber weiß nicht, was er tun soll. Er kann das Buch weder lesen noch  nicht lesen. Damit liest er es letztlich aber genauso wenig wie der Atheist. Er wird den Prozess des  Lesens dieses Buches nicht erleben. Die Konsequenzen sind die gleichen wie für den Atheisten. Es  mag graduelle Unterschiede am Weg geben, aber die Richtung ist dieselbe.  
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