1.3 Wissen und Beweise Wissen und Glauben. Wissen bedeutet Besitz von inhaltlich unanzweifelbarer Information. Wissen bedeutet absolute  Sicherheit über den Wahrheitsgehalt von Information. Zweifel bedeutet relative Unsicherheit über  den Wahrheitsgehalt. Wenn es noch Zweifel am Wahrheitsgehalt geben kann, dann kann maximal  Glauben vorliegen. Glauben birgt immer das Element der Unsicherheit in sich. Der Zweifel ist der  Schatten des Glaubens. Wissen wirft keinen Schatten. Wissen kennt keinen Zweifel. Wissen und  Glauben sind qualitative Gegensätze. Sie können nicht ineinander übergeführt werden. Es besteht  eine Kluft. Selbst der stärkste Glauben ist kein Wissen. Wissen ist keine Frage von Quantitäten. [1]  Wenn Information gewusst wird, dann ist diese Information Wahrheit. Wahrheit ist objektiv. Sie  ist allgemeingültige Information. Nur Wahrheit kann Wissen sein. Unwahrheit kann niemals gewusst,  sondern nur geglaubt werden. Es ist unmöglich, dass ein Subjekt weiß, dass Information der Wahrheit  entspricht, und ein anderes Subjekt gleichzeitig weiß, dass diese Information nicht der Wahrheit  entspricht. Es wäre ein absolutes Paradoxon. Wenn zwei Subjekte widersprüchliches Wissen  behaupten, dann kann mindestens eines der Subjekte kein Wissen besitzen, sondern nur Glauben. Es  besitzt eine Meinung, aber keine Gewissheit. Über Wissen kann es keinen sinnvollen Streit geben.   Wissen basiert auf Sicherheit über den Wahrheitsgehalt von Information. Glauben basiert auf Unsicherheit über den Wahrheitsgehalt. Wissen und Wahrheit gehen Hand in Hand. Was fehlt dem Glauben zum Wissen? Dem Glauben fehlt der Beweis. Nur ein Beweis macht  Information unanzweifelbar. Der Beweis gibt 100%ige Sicherheit bezüglich des Wahrheitsgehaltes.  Mehr als ein Beweis kann nicht erbracht werden. Bewiesene Information ist Faktum. Sie ist Wissen  und Wahrheit. Sie kann nicht mehr sinnvoll (logisch) hinterfragt oder angezweifelt werden. Wenn  Information allerdings nicht bewiesen ist, dann bleibt sie eine anzweifelbare Vermutung, eine  Hypothese, eine Theorie, ein Glauben. Es gibt vielleicht viele untermauernde, überzeugende Indizien,  aber Gewissheit kann ohne den Beweis nie erlangt werden.  Der Grund des Wissens ist der Beweis. Der Grund des Glaubens ist das Indiz. Ein Indiz ist ex  definitione kein ein Be-weis, sondern nur ein Hin-weis. Ein Indiz deutet in eine gewisse Richtung. Das  Subjekt ist geneigt, an gewisse Information zu glauben. Indizien können aber täuschen. Es bleibt  immer ein Unsicherheitsfaktor. Auch wenn viele positive Indizien die Wahrscheinlichkeit der  Wahrheit von Information erhöhen, Wahrscheinlichkeit ist nicht Gewissheit. Glauben ist eine Frage  von Wahrscheinlichkeiten. Wissen hat nichts mit Wahrscheinlichkeiten zu tun. Beweise können  niemals täuschen. Sie zeigen Wahrheit schwarz auf weiß. [2]  Eine Erfahrung alleine kann niemals Wissen vermitteln, denn ihr Wahrheitsgehalt kann niemals  durch die Erfahrung alleine beweisbar sein. Für eine Erfahrung muss es immer einen Erfahrenden  geben, und der Erfahrende ist immer ein Subjekt. Darum ist auch die Erfahrung immer subjektiv. Es  gibt zwar Erfahrungen, die so unmittelbar sind, so überzeugend und intensiv, dass sie eine felsenfeste  Überzeugung zur Folge haben können. Aber tatsächlich ist es eben nur eine Überzeugung und kein  Wissen. Alleine durch Erfahrung ist Wahrheit von Unwahrheit nicht mit Gewissheit zu unterscheiden.  Wissen muss logisch und damit objektiv begründet sein. [3]  Der Beweis grenzt Wissen vom Glauben ab. Ohne Beweis bleibt der Wahrheitsgehalt von Information Spekulation. Beweise. Ein Beweis kann nur objektiv über die Logik erfolgen. Objektivität bedeutet, dass keinerlei  individuelle Faktoren des Beweisführers in den Beweis miteinfließen dürfen, sonst wird kein Beweis  erbracht. Es wird keine Wahrheit gezeigt, die ex definitione ent-individualisiert ist. Der Beweis darf  keine Interpretationen oder Deutungen beinhalten, denn diese sind immer Ausfluss der  Persönlichkeit des Interpreten. Darum muss der Beweis auch von allen individuellen Umständen  unabhängig sein. Mit diesen Umständen ist die gesamte individuelle Umwelt und Innenwelt gemeint.  Ein Beweis kann also nur auf der Basis der nackten Logik erbracht werden.  Individuelle Wahrnehmungsinhalte können niemals als Beweis gelten, denn sie sind immer  subjektiv. Wahrnehmung erfolgt immer aus einer räumlichen, zeitlichen, informationellen  Perspektive, die sich stets verändert. Schlüsse, die aus den Inhalten von sinnlichen Beobachtungen  gezogen werden, können darum niemals als Beweise für die Richtigkeit einer Hypothese gelten. Sie  können allenfalls Indizien sein. Selbst wenn sich eine Theorie in der Praxis tausendmal bestätigt, ist  der Schluss auf ihren Wahrheitsgehalt kein deduktiver Schluss mit Beweiskraft, sondern nur ein  induktiver Schluss der Verallgemeinerung aufgrund des Anscheins.  Es kann diesen Beweis, den das Wissen erfordert, nur dann geben, wenn die Logik  uneingeschränkte Gültigkeit im Kosmos besitzt. Wäre dies nicht der Fall, gäbe es überhaupt keine  Beweise und damit auch kein Wissen. Jeder Beweis könnte immer durch den Zweifel an der Gültigkeit  der Logik selbst angezweifelt werden. Mit dem Zweifel an der Logik würde jedem Schluss das  Fundament entzogen werden. Da die uneingeschränkte Gültigkeit der Logik aber nicht sinnvoll  bezweifelt werden kann, kann es auch Wissen geben. Wahrheit über den Kosmos muss kein  verborgendes Mysterium bleiben. Wahrheit ist auffindbar. Logik ist der Weg.  Nur unter der Prämisse der uneingeschränkten Gültigkeit der Logik kann es Beweise und Wissen geben. Wissen a priori.  Was kann das Subjekt am Anfang aller Betrachtungen wissen? Mit welcher Fragestellung muss  das Subjekt beginnen, um sich nicht gleich am Anfang der heillosen Spekulation zu ergeben. Es stellen  sich hier 3 Fragen, die grundlegender nicht sein können:  1. Gibt es mich?   2. Gibt es Wahrnehmung?   3. Gibt es eine Welt der Objekte?  Offensichtlich 3x „Ja“, aber wie können diese Antworten bewiesen werden? Wenn Logik keine  uneingeschränkte Gültigkeit besäße, könnte man diese Fragen nicht mit 100%iger Gewissheit  beantworten. Es gäbe keinen Beweis, sondern nur Indizien. Darum könnte man sich grundsätzlich  auch über diese Antworten täuschen. Das kann nicht zu 100% ausgeschlossen werden. Es könnte  somit alles angezweifelt werden, selbst das Offensichtlichste. Aus der Logik ergeben sich die 3  Antworten aber unanzweifelbar. Die Logik ist der Garant für dieses Wissen a priori, denn die  Leugnung der Wahrheit dieser Antworten wäre unlogisch.  Ohne uneingeschränkte Gültigkeit der Logik könnte das Subjekt nicht einmal um das eigene Dasein wissen. (1) Wissen um das eigene Sein ist Wissen a priori. Mit der Annahme, dass ich bin, beweise ich, dass  ich bin, denn wenn ich nicht sein würde, wer würde dann annehmen, dass er ist? Ich weiß vielleicht  nicht, was ich bin, aber ich weiß, dass ich bin. Daran kann nicht gezweifelt werden. Es kann keine  Täuschung sein. Täuschung ist über vieles möglich, aber es muss ein zumindest ein Getäuschter  vorhanden sein. Ohne Getäuschten keine Täuschung.  Wissen um das eigene Dasein ist Wissen a priori. (2) Der Akt der Wahrnehmung ist der Beweis, dass Wahrnehmung stattfindet. Dieses Wissen ist  unanzweifelbar, denn der Zweifel ist selbst Teil der Wahrnehmung. Man würde den Zweifel an der  Wahrnehmung wahrnehmen und sich selbst widersprechen, wenn man die Wahrnehmung anzweifelt.  Zweifel an der Tatsache der Wahrnehmung als solcher würden also unlogisch sein. Der Akt der  Wahrnehmung beweist sich logisch in der Wahrnehmung.  Wissen um die Wahrnehmung ist Wissen a priori. (3) Wissen um den Bestand von Objekten ist ebenso Wissen a priori. Das Subjekt weiß, dass es  Objekte gibt, weil es sie wahrnimmt. Das Bestehen der Welt kann nicht angezweifelt werden, denn  dieser Zweifel ist selbst Teil der Welt. Wenn behauptet wird: „Es bestehen keine Objekte“, führt das in  einen unlösbaren Widerspruch, denn diese Behauptung selbst besteht unzweifelhaft als Objekt. Wenn  nichts bestehen würde, dann gäbe es auch keine Behauptungen.  Wissen um das Bestehen von Objekten ist Wissen a priori. Kein Subjekt kann anzweifeln, dass es ist. Kein Subjekt kann anzweifeln, dass es wahrnimmt.  Kein Subjekt kann anzweifeln, dass es etwas wahrnimmt. Diese Trinität aus dem wahrnehmenden  Subjekt, dem Akt der Wahrnehmung und dem wahrgenommenen Objekt kann logisch nicht  hintergangen werden. Die Subjekt-Objekt-Dualität liegt jeder Wahrnehmung und damit naturgemäß  dem Dasein des Subjekts zugrunde. Sie muss daher die Grundlage aller weiteren Überlegungen sein.  Sie ist eine Ur-Prämisse, die nicht mehr weiter hinterfragt werden kann, denn sie ist einerseits in sich  logisch und beinhaltet andererseits die beiden Faktoren des Daseins: Subjekt und Objekt.  Diese Subjekt/Objekt-Dualität ist die 2. Ur-Prämisse. Sie selbst fußt auf der 1. Ur-Prämisse der  Gültigkeit Logik. Diese 1. Ur-Prämisse kann logisch nicht hintergangen werden, denn sie ergibt sich  unmittelbar aus sich selbst. Sie ist autonom. Jedes Argument ist Teil von ihr selbst, weshalb die  Prämisse nicht angegriffen werden kann. Ohne diese 1. Ur-Prämisse wären Wahrheit und Unwahrheit  nicht unterscheidbar, denn eine Unterscheidung wäre nicht begründbar. Die 1. Ur-Prämisse macht die  2. Ur-Prämisse erst unwiderlegbar. Logik ist die Prämisse aller Prämissen und Wurzel aller Schlüsse.  Sie ist das nicht suspendierbare Gesetz des Kosmos.   Die Grundlage aller Überlegungen ist Wissen a priori: 1. Prämisse: Logische Schlüsse aus inhaltlich wahren Prämissen sind inhaltlich wahr. 2. Prämisse: Subjekt-Objekt-Dualität ist die Grundlage der Wahrnehmung. Wissen und Unwissen.  Wenn die uneingeschränkte Gültigkeit der Logik als 1. Prämisse erkannt ist, ist der Grundstein  gelegt. Dieses Wissen kann als Grundlage aller weiteren Überlegungen dienen. Es ist das Fundament  aller Fundamente. Jede Aussage, die auf dieser 1. Prämisse fußt, ist bewiesen. Sie ist Wahrheit.  Aussagen über den Kosmos, die sich nicht aus dieser 1. Prämisse ableiten, können niemals Wissen  sein, sondern bleiben für immer nur Vermutungen, Hypothesen, Theorien, Glaubenssätze, wie viele  Indizien auch immer für diese Aussagen sprechen mögen. Es sind Spekulationen. Hier wird  ersichtlich, wie wenig Wissen das Individuum doch besitzt.  Wie könnte bewiesen werden, dass wirklich ein Tisch hier steht? Weil man den Tisch  wahrnimmt? Man könnte halluzinieren. Kann man das zu 100% ausschließen? Nur wenn man  beweisen könnte, dass man nicht halluziniert. Aber wie sollte man das beweisen? Auch wenn andere  behaupten, den Tisch wahrzunehmen, ist das kein Beweis, sondern nur ein Indiz. Man müsste  beweisen, dass sie ihn tatsächlich sehen? Aber wie könnte man das beweisen? Selbst wenn man es  beweisen könnte, wie könnte man beweisen, dass sie nicht auch halluzinieren? Wie könnte man  überhaupt beweisen, dass die anderen nicht selbst Halluzinationen sind?  Ist die Welt dort draußen ein Traum? Das Subjekt weiß es am Anfang aller Überlegungen nicht.  Es kann die grundlegendste Frage über seine Außen-Welt nicht mit 100%iger Sicherheit beantworten,  weil ihm die Beweise fehlen. Damit weiß es im Grunde genommen aber nichts sicher über seine  Außen-Welt. Sein Leben als Mensch in dieser materiellen Welt ist auf Glauben aufgebaut, nicht auf  Wissen. Die Möglichkeit, dass die Außen-Welt nicht die Wirklichkeit ist, muss als Möglichkeit  bestehen bleiben. Das Subjekt kann die Wirklichkeit seiner Welt somit anzweifeln, denn was nicht zu  100% sicher ist, das ist auch anzweifelbar. Aber das Subjekt kann 2 Aussagen nicht anzweifeln:  1. Logische Schlüsse aus inhaltlich wahren Prämissen sind inhaltlich wahr. 2. Subjekt-Objekt-Dualität ist die Grundlage jeder Wahrnehmung. In der Erkenntnis dieser 2 Ur-Prämissen steckt eine tiefe und vielschichtige Bedeutung. Es tut  sich ein Fächer von Aussagen auf, die sich aus diesen 2 Ur-Prämissen zwingend ergeben. Es sind aber  keine Ableitungen im Sinne einer linearen Beweisführung, sondern synonyme Bedeutungen des  Zusammenspiels dieser Prämissen. Es ist eine logisch-zyklische Beweisführung. Die sich ergebenden  Aussagen sind unterschiedliche Ausdrucksweisen der Ur-Prämissen. Da diese 2 Ur-Prämissen nicht  anzweifelbar sind, können auch die ihnen inhärenten Aussagen nicht angezweifelt werden. Sie sind  Wissen. Es sind die wahren Aussagen über den Kosmos.  Diese wahren Aussagen mögen auf den ersten Blick nicht in den Prämissen erkannt werden  können, denn in den Prämissen ist das Dasein auf seine einfachste und abstrakteste Seinsweise  reduziert. Hier ist alles potentiell vorhanden, aber praktisch nichts geschehen. Wenn man diese 2  Prämissen aber in einem kausalen Prozess interagieren lässt, ergeben sich aus ihnen eine Vielzahl von  Aussagen zwingend. Da dieser Prozess in sich geschlossen ist, muss er ein rundes, vollkommenes Bild  ergeben, in welchem alles seinen Grund und somit auch seinen Sinn besitzt. Die Zeichnung dieses  großen, holistischen Bildes ist der Inhalt dieser Schriften:  Das Gesetz der Kausalität beherrscht den Kosmos. Es gibt keinen absoluten Zufall. Subjekt und Objekt sind untrennbar. Die Außen-Welt ist eine Vorstellungs-Welt. Es gibt eine höhere Wirklichkeit. Es gibt einen geistigen Weg in diese Wirklichkeit. [1] Qualitative Gegensätze sind objektive/absolute Gegensätze ex definitione. Der eine Pol dieser  Gegensätze besitzt nur eine einzige Seins-Weise. Wissen ist Wissen. 100% Sicherheit ist nicht  steigerbar. Der andere Pol besitzt viele Seins-Weisen. Unsicherheit besitzt viele relative Grade. Sie  gehen von starkem Zweifel am Wahrheitsgehalt (Glauben an sein Gegenteil) bis hin zu starkem  Glauben an den Wahrheitsgehalt.  Aber Glauben bleibt Glauben auf beiden Seiten des Spektrums. Er  trägt ex definitione das Element des Zweifels in sich. Ein Mehr an Glauben macht kein Wissen.  Weitere qualitative Gegensätze: Subjekt/Objekt, Wahrheit/Lüge, Wirklichkeit/Illusion,  Logik/Akausalität, Zwang/Freiheit, Kreis/n-Eck. Keiner dieser Gegensätze kann in den anderen  übergeführt werden, weil es kein Mittel-Maß zwischen den Polen gibt. Ein Mittler würde die  objektiven Gegensätze vereinen. Damit wäre er aber ein absolutes Paradoxon. Ein Mittler ist  ausgeschlossen. Diese objektiven Gegensätze sind unvermittelbare, extreme Pole. Es gibt hier keinen  Kompromiss. Entweder-Oder. Es sind die philosophisch relevanten Gegensätze.  Quantitative Gegensätze sind subjektive/relative Gegensätze ex perceptione. Sie besitzen eine Palette  von relativen Nuancen zwischen sich. Es gibt keine objektive Grenze zwischen den Polen: kalt/heiß,  klein/groß, rechts/links, langsam/schnell, hässlich/schön, zweifeln/glauben. Es gibt immer ein  Mittel-Maß. Darum können die Gegensätze kontinuierlich ineinander übergeführt werden. Wo dieser  Mittler allerdings liegt, das ist eine Frage von Perspektive und Quantitäten. Diese Gegensätze sind die  relativen Alltags-Gegensätze. Sie besitzen keinen Wahrheitswert.  [2] Wenn Wissen mit Wahrscheinlichkeiten und Indizien zu tun hätte, könnten Wissen und Glauben  nicht mehr klar definiert werden. Ab wie vielen Indizien wird Glauben zum Wissen? Und wie viele  Gründe, dass es wirklich gute Gründe sind, müsste man bringen? Niemand könnte das objektiv  beurteilen. Es wären relative, subjektive, verschwommene Grenzen. Wissen und Glauben würden  ineinander fließen. Aus dem urprünglichen Wissen wird das umgangssprachliche „Wissen“, das bei  genauerer Betrachtung nur ein Glauben mit überzeugenden Indizien ist.  [3] Durch religiöse Zustände, Träume, Trancen oder Meditationserfahrungen kann auch Information  wahren Inhalts vermitteln werden. Das Subjekt wird allerdings ohne einen Beweis, dass diese  Information auch der Wahrheit entspricht, niemals wissen, ob es auch tatsächlich Wahrheit ist. Das  Subjekt kann diese Information ohne Beweis nur glauben oder nicht glauben. Und einer  befriedigenden Erfahrung mit seligmachender Information wird gerne geglaubt. Aber Logik lässt sich  von keiner Erfahrung blenden. Sie prüft die Erfahrung auf ihre Rolle im Gesamt-Kontext.  
1 Philosophie und Wahrheit 2 Gesetz der Logik 3 Wissen und Beweise 4 Bewusstsein 5 Subjekt und Objekt 6 Paradoxa von Zenon 7 Grenzen der Wissenschaft Über mich zur I.  Haupt-Schrift zur II. Haupt-Schrift Anfang Kontakt 3 Wissen und Beweise